Zoll Bewerbung

Bewerbung beim ZollDu möchtest Dich gerne beim Zoll bewerben? Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, den Beruf des Zollbeamten auszuüben. Du kannst zum Beispiel über ein Praktikum beim Zoll einsteigen oder eine einschlägige Berufsausbildung beim Zoll absolvieren. Dabei besteht – je nach Interesse und je nach Schulausbildung – die Möglichkeit, entweder im mittleren Zolldienst oder im gehobenen Zolldienst einzusteigen.

 

Praktikum beim Zoll

Einige Hauptzollämter bieten mitunter Praktika an, um künftigen Schulabgängern ein Hineinschnuppern in den Zolldienst zu ermöglichen. Da die Aufgaben, die Zollbeamte ausführen, mehrheitlich hoheitliche Aufgaben sind und damit strengen Datenschutzrichtlinien unterliegen, sind Praktikumsplätze rar. Wer Interesse hat, sollte sich dennoch nicht scheuen, einfach nachzufragen.

 

Zoll Bewerbung

Zuständig für die Einstellung von künftigen Zollbeamten sind die Hauptzollämter. In jedem Bundesland gibt es davon mehrere. Die Interessierten können bei ihrer Bewerbung angeben, bei welchem Zollamt sie ihre Ausbildung absolvieren möchten. Es ist auch möglich, sich bundesweit oder unter Angabe von zwei alternativen Hauptzollämtern zu bewerben.

 

Ausbildung im mittleren Dienst Zoll

Wer über einen Realschulabschluss verfügt bzw. kurz vor dem Abschluss steht, kann sich für die Laufbahn des mittleren Zolldienstes bewerben. Ist der Bewerber noch keine 18 Jahre alt, benötigt er neben den obligatorischen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Passbild) eine Einverständniserklärung von einem Erziehungsberechtigten.
Anhand der schriftlichen Bewerbung wird eine Vorauswahl geeigneter Bewerber getroffen und zum Auswahlverfahren eingeladen. In einem etwa 3-stündigen Test muss der Bewerber beweisen, dass er über mathematische Grundkenntnisse verfügt und sich schriftlich und mündlich gut ausdrücken kann. Außerdem muss der Bewerber eine Arbeitsprobe absolvieren.
Wird der Kandidat ausgewählt, so durchläuft er eine zweijährige Ausbildung. Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen Teil und einen praktischen Teil. Der theoretische Teil dauert 6 Monate und umfasst das Kennenlernen der einschlägigen, für alle Arbeiten beim Zoll relevanten Rechtsvorschriften. Der theoretische Teil wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen.

Im Anschluss folgt die praktische Ausbildung. Sie dauert 12 Monate und wird am Heimatzollamt absolviert. Es folgt der Abschlusslehrgang, der wiederum ein halbes Jahr dauert. Im Rahmen des Abschlusslehrgangs werden alle erworbenen Kenntnisse vertieft. Am Ende der zweijährigen Ausbildung im mittleren Zolldienst wird die Laufbahnprüfung abgelegt. Nach bestandener Prüfung kann die Arbeit beim Zoll beginnen. Zollbeamte des mittleren Dienstes sind in der Regel im operativen Tagesgeschäft eingesetzt. Sie übernehmen beispielsweise Kontrollaufgaben an Flughäfen oder arbeiten gemeinsam mit Kriminalbeamten in Ermittlungsverfahren zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz („Drogenfahnder“).

 

Ausbildung im gehobenen Dienst (Duales Studium)

Wer über die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) verfügt, kann eine Ausbildung im gehobenen Dienst beim Zoll machen. Auch für diese Laufbahn bewerben sich Interessierte bei den jeweiligen Hauptzollämtern unter Einreichung aller erforderlichen Bewerbungsunterlagen. Das Auswahlverfahren ist identisch mit dem Auswahlverfahren zur Einstellung in den mittleren Dienst beim Zoll. Die Ausbildung im gehobenen Dienst beim Zoll erfolgt im Rahmen eines dualen Studiums und endet mit der Verleihung eines Diplomtitels (Diplom-FinanzwirtIn (FH)). Das dreijährige Studium absolvieren die Studierenden an der Hochschule des Bundes am Bildungs- und Wissenschaftszentrum (BWZ) in Münster/Westfalen. Die Studienzeiten werden von drei Praktika unterbrochen, die an der jeweiligen Heimatdienststelle verbracht werden.
Am Ende des Studiums wird mit der Laufbahnprüfung das Wissen rund um den Einsatz beim Zoll schriftlich und mündlich abgeprüft. Danach kann eine Tätigkeit im gehobenen nichttechnischen Zolldienst übernommen werden.
Zollbeamte des gehobenen Dienstes werden in der Regel verstärkt in verantwortungsvollen, mit Entscheidungsbefugnissen versehenen Arbeitsgebieten eingesetzt. Sie übernehmen nicht selten leitende Funktionen.

 

Vorteile des Zollberufs

Es hat viele Vorteile, als Zollbeamter zu arbeiten. Zunächst: Arbeitsplätze beim Zoll sind sicher – wer gute Arbeit leistet und Engagement zeigt, muss um seinen Arbeitsplatz nicht fürchten. Neben einem guten Gehalt erwarten den Beamten weitere Goodies, etwa die Beihilfeberechtigung (private Krankenversicherung) und eine zeitgemäße Altersversorgung. Öffentliche Arbeitgeber verpflichten sich außerdem, für Mitarbeiter, die in Teilzeit arbeiten wollen (etwa in Kindererziehungszeiten und zur Pflege von Angehörigen) entsprechende Arbeitsplätze einzurichten. Eine Wiederkehr in ein volles Arbeitsverhältnis ist außerdem meist unproblematisch möglich.
Darüber hinaus ist eine Arbeit beim Zoll spannend, abwechslungsreich, krisensicher und gesellschaftlich anerkannt. Eine Zoll Bewerbung lohnt sich immer.

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Vorbereitung auf den Aufnahmetest beim Zoll


 

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  • Bewerbung Zoll: Pixabay (Bewerbung)
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